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Abwarten ist keine Lösung

Abwarten ist keine Lösung, unter diesem Motto fand ein liberaler Stammtisch zur
Bildungspolitik mit dem parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für
Bildung und Forschung Dr. Jens Brandenburg MdB statt.
Die Bewältigung der Corona Pandemie ist eine große Herausforderung. Brandenburg sagte:
„Die monatelangen Schulschließungen in der Pandemie haben verheerende Schäden
hinterlassen. Mit dem Startchancenprogramm investieren wir gezielt in die Schulen, wo die
sozialen Benachteiligungen am größten sind.“
Einig waren sich die Teilnehmer, dass die Förderung durch den Digitalpakt Schule zur
Ausstattung der Schulen ein erster wichtiger Schritt war, von dem alle Kommunen
profitieren konnten. Da jedoch auch zukünftig Gelder zur Wartung und zum Austausch der
Geräte benötigt würden, appellierte Michael Schenk, der Vorsitzenden der FDP Hohenlohe ,
Schulen und Kommunen hier weiter zu unterstützen. Brandenburg konnte berichteten, dass
bereits an ersten Überlegungen zu einem Digitalpakt Schule 2.0 gearbeitet wird. Neben der
Neuanschaffung von Hardware sei auch die Gerätewartung ein Thema. „Dafür braucht es
professionelle IT-Kräfte an den Schulen.“ Auch hochwertige Weiterbildungsangebote für
Lehrkräfte, Lernsoftware und Schulclouds sollen damit finanziert werden können.
Zur beruflichen Bildung erklärte Brandenburg: „Von der Digitalisierung bis zum Klimawandel
- zur Bewältigung der großen Zukunftsaufgaben brauchen wir kluge Köpfe und fleißige
Hände. Deshalb stärken wir die berufliche Bildung.“
Der Bundestagsabgeordnete Valentin Abel stellte fest, dass Gerade Baden-Württemberg
von seinem vielgliedrigen Schulsystem lebt. Wir glauben, dass es die Voraussetzung schafft,
allen Schülerinnen und Schülern die individuell beste Schule bieten zu können — anstatt die
eine Schule für alle. Weiterhin erklärte Abel: „Der Forschungsstandort Deutschland braucht
eine solide und verlässliche Finanzierung seitens des Bundes, für die die Ampel-Koalition
mehr noch als in der Vergangenheit sorgt. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Freiheit
der Lehre, die Wissenschaft muss unabhängig und ohne ideologische Scheuklappen forschen
können.“